Unsere Teilnahme an Bürgerforim im Rathaus: Mitreden in Europa

Mitreden in Europa

„Mitreden über Europa“ war das Motto des Bürgerforums, zu dem uns die Stadt Münster am 30.01.2014 in den Rathausfestsaal einlud. Bürger und EU-Parlamentarier ins Gespräch zu bringen, das war das Ziel der Organisatoren des Europäischen Parlaments. In Vorbereitung auf die Europawahl im Mai 2014 bildete die deutschlandweite Veranstaltungsreihe eine Plattform über europäische Themen zu diskutieren, u. a. über die Wirtschaftspolitik, den Reformvertrag von Lissabon, die geografischen und integratorischen Grenzen der Europäischen Union, die Sicherheitspolitik, das europäische Wirtschafts- und Sozialmodell im globalen Wettbewerb, den Klimaschutz, die EU-Agrarpolitik, die Kultur- und Bildungsarbeit, das europäische Wertesystem, die Gesundheitspolitik, den Verbraucherschutz.

Oberbürgermeister Dr. Markus Lewe führte mit einem historischen Rückblick und einer Würdigung der bis heute erreichten Ziele in die Veranstaltung ein. Es folgten eineinhalb Stunden lebhafte Diskussion. Auf dem Podium standen den Bürgern der Stadt Münster Rede und Antwort:

Alexander Graf Lambsdorff (FDP), Dr. Markus Pieper (CDU), Birgit Sippel (SPD)

Nach der Veranstaltung lud die Stadt Münster ihre Gäste ein, bei einem Glas Wein und einem Imbiss weiter miteinander ins Gespräch zu kommen.

Künstlerisch begleitet wurde die Veranstaltung von den Schülerinnen und Schülern des Gymnasium Wolbeck. Sie präsentierten „Body-Art“ in den Farben Europas.

An zahlreichen Ständen konnte man sich über die Arbeit der vielen Vereine und Institutionen in Münster informieren, die sich für ein Zusammenwachsen Europas engagieren. Auch wir präsentierten uns mit einem Informationsstand.

Galette des Rois 2014

Für all jene, die sich beim Anblick der Silvesterraketen geschworen hatten, die vorweihnachtliche Stollen-Diät in ein Weight-Watcher Programm umzuwandeln, für die war er „nix“, unser Galette-Abend! Auf dem Buffettisch lachten uns vier Blätterteigkuchen, gefüllt mit einer herrlich quietschig süßen Mandelmischung entgegen.

Den Heiligen Drei Königen Caspar, Melchior und Balthsar, die vor  2014 Jahren auszogen, um das Jesuskind zu suchen, sei Dank! Auf sie geht nämlich die französische Tradition, am 6. Januar „Galette du Roi“ zu feiern, zurück.

Unsinnige, ohnehin nur der Frustration dienende Silvestervorsätze sind in der DFG glücklicherweise nur wenig verbreitet. Die Hütte war voll! … der Würde des Anlasses entsprechend, geht es doch beim Galette du Roi um nicht weniger als um die Berufung eines neues Königs und einer Königin für die nächste Legislaturperiode. Das Ganze geschieht mittels Vernichtung besagter Galettes, in die zwei Porzellanfeen eingebacken sind. Wer diese erfolgreich aus seinem Kuchen seziert (anstatt damit seine Zahnkronen zu lidieren) auf den fällt das hohe Amt. In diesem Jahr krönten wir

Stefanie Busse & Dirk Temming  

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Leider lag über der ersten Veranstaltung der DFG im Jahr 2014 auch ein dunkler Schatten. Unser treuestes Mitglied, normalerweise bei jeder Veranstaltung als erstes tatkräftig zur Stelle, fehlte. Andreas Wilke ist am 2. Weihnachtsfeiertag völlig unerwartet verstorben. Er fehlt uns!

Abschied von Andreas Wilke 

Andreas Wilke verließ uns plötzlich. So unerwartet, dass manche von uns sich noch nicht wirklich vorstellen können, dass er zu unseren Treffen nie mehr kommen wird.

Stammtisch ohne Andreas? Er war so gut wie immer dabei. Begrüßte als erster die anderen und blieb bis zum Ende des Abends. Aus persönlichem Interesse kümmerte er sich um neue Gäste und war ein guter Mittler zwischen Neu- und Altgesichtern, die nicht so oft am Stammtisch sitzen.

Unser Vorstand konnte bei seinen Planungen immer auf eine Konstante bauen: Andreas wirkt mit. Er unterstützte jahrelang das Radio-Team, betreute den Info-Stand bei unseren öffentlichen Events, half beim Transport, holte ab, brachte hin, suchte aus, … 15 Jahre lang. In den Vorstand lies er sich nie locken, aber mit seiner Stundenbilanz für die DFG können nicht viele alte Hasen unter uns es mit ihm aufnehmen. Das Leben hatte Andreas viel Freizeit zur Verfügung gestellt und es war ein großes Glück für die DFG, dass er so viel davon dem Verein schenkte, als wenn die DFG sein zweites Zuhause wäre. Die 50 km zwischen Münster und Lünen, wo er wohnte, waren ihm keine nennenswerte Entfernung.

Und jetzt nicht mehr dabei – nach so vielen Jahren! Das Fotomosaik unten ist also nur eine kleine Auslese der unzähligen Augenblicke, in denen Andreas unter uns war.

Sein Herz wurde still am 26. Dezember 2013. Die Beerdigung fand im engsten Familienkreis statt. Wir erfuhren davon am Stammtisch drei Tage später und zogen am folgenden Sonntag zum Friedhof in Lünen. Bei strahlendem Sonnenwetter legten wir Blumen nieder, zündeten Grablichter an, schrieben kleine Abschiedsbriefe und schauten immer noch ungläubig auf das Grab …

Besuch der Ahlener Ausstellung Strafzüge durch die Welten de Collage

Am 1. Dezember 2013 fuhren wir wieder einmal zum Museum in Ahlen. Unser Grüppchen zählte diesmal acht Personen.

Während im Foyer und im Museums-Café eine große Hochzeit gefeiert wurde, zeigte uns – exklusiv, denn wir blieben unter uns – eine junge Museumsführerin viele Schätze der umfangreichen Ausstellung zum Thema Collage. Die Skala der Werke war enorm, weil man den Begriff Collage nicht als ‚zusammengeklebte Elemente verschiedener Bilder‘ aufgefasst hatte, sondern als Komposition diverserser Wirkstoffe zwecks Manifestation einer neuen Sichtweise.

So galt es bei unserem Rundgang durch die Gemächer der alten Villa, unentwegs zu staunen. Das Foto unten hat als Beispiel unsere Faszination durch das sonderbare Menü auf dem Tisch eingefangen.

Der Künstler füllte jede Schüssel mit einem kuscheligen Fell, welches sich im gleichmäßigen Atem bewegte. Die so manifestierte Urkraft des Lebens machte überraschend deutlich, dass der Mensch sich normalerweise von Getötetem am Leben hält.

Konzert von Val’n’Tin

Wir fühlten uns sehr geehrt. Das deutsch-französische Duo Val´n´ Tin (Valérie Jammes, Gesang, Martin Weyer-von Schoultz, Piano) folgte erneut der Einladung der DFG und gab am 16.11.2013 im SpecOps sein Debut mit seinem neuen Programm „Liebenslang“. An diesem Abend drehte sich also alles um die Liebe.

Alter Hut? – Nein, ganz und gar nicht! Die beiden versetzten alt bekannte Ohrwürmer u. a. von Sazz, Patricia Kaas, Edith Piaf, Charles Aznavour mit Jazz- und Poppelementen und ließen sie so einmal ganz anders erklingen. Sie erzählten von der alltäglichen Begegnung im grauen Alltag bis hin zur triefenden Romantik, von der stürmischen Liebeserklärung bis zur ernüchternden Abfuhr in der Stadt der Liebe, von der vergeblichen Suche nach dem oder der Richtigen im fremden Land bis hin zum Liebesschwur an das Nachbarland.

All das findet gleichermaßen statt diesseits und jenseits der deutsch-französischen Grenze.

…Gleichermaßen? – Nein, nicht ganz! Da gibt es immer noch so manch nationale Besonderheit zu sezieren, was Valérie, in unserer Partnerstadt Orléans aufgewachsen, in nette Anekdoten zu verpacken wusste.

Wer durch Frankreich reist, sollte sich vorher mit den regionalen Geflogenheiten des Küssens auseinandersetzen. Diese variieren nämlich von Department zu Department! Für Newcomer: zweimal ist nie falsch! Großen deutschen Männern sei gesagt: Die Chancen stehen gut für Euch, denn eben solche sind in Frankreich knapp und bei Französinnen hoch im Kurs! Doch,… oh ha, was ist das? Sie flirten ja gar nicht, die so stattlichen Germanen! Jungs, solltet Ihr das Herz einer Französin erobern wollen, solltet Ihr D A S unbedingt üben!

Und noch ein Hinweis am Rande: Bloß kein Disco-Fox in französischen Zappelbuden auf`s Parkett legen, weil… in Frankreich absolut peinlich! Alles klar?

So war dieser Abend nicht nur ein wunderschönes Musikevent, sondern auch mal wieder sehr lehrreich!

Ein dickes „D A N K E S C H Ö N“ an Valérie und Martin für diesen wunderschönen Abend

und „ À la prochaine!“

Zwiebelkuchen-Abend im Le Midi

Ausfallen sollte es, unser so geliebtes herbstliches Zwiebelkuchenessen! Ende Oktober will man uns im Café Uferlos keinen Zwiebelkuchen mehr servieren! – verkündete Inge in unserer Terminplanungscrew.

Sogleich meldete sich der konservative Flügel meiner Großhirnrinde und setzte zum Protest an: Das Zwiebelkuchenessen… – Ausfallen?… – Das geht gaaaar nicht !!!

Ein Anruf im Le Midi brachte die Rettung: Na klar machen wir das möglich! -…Wenn man auch dort an unserem Geschmack zweifelte: Federweißer? Seid Ihr Euch sicher? Wollt Ihr nicht `was Vernünftiges trinken?

– N e i n ! ! ! F e d e r w e i ß e r, w i e j e d e s J a h r!

Wolfgang Krause hatte ein Einsehen. Mit alt eingesessenen Westfalen ist nicht zu diskutieren, …auch nicht mit solchen mit francophilen Zügen. Die Veranstaltung war gerettet. Wolfgang Krause besorgte Federweißer und die Hütte war voll wie lange nicht mehr!

Eröffnung der Austellung im Rathaus

50 Jahre deutsch-französische Freundschaft

Ausstellungseröffnung im Foyer des Stadthauses I

Im Zuge unserer Feierlichkeiten zum fünfzigjährigen Bestehen des Elysée-Vertrages erhielten wir hohen Besuch. Der französische Generalkonsul Herr Michel Vincent Aurèle Giacobbi reiste eigens aus Düsseldorf an, um am 4. Juli 2013 unsere beiden Ausstellungen im Stadthaus I feierlich zu eröffnen.

Bis zum 19. Juli 2013 kann man im Rathausfoyer die Ausstellung „Adenauer – de Gaulle – Wegbereiter deutsch-französischer Freundschaft“ der Stiftung „Bundeskanzler Adenauer-Haus“ sehen. Sie beleuchtet die Ereignisse rund um den Vertragsabschluss am 22. Januar 1963 im Pariser Elysée-Palast und stellt sie in den Kontext der deutsch-französischen Geschichte.

Außerdem werden hier noch die Ergebnisse unseres Schülerwettbewerbs präsentiert, die im Fotobericht zuvor näher beschieben und dargestellt wurden. Das Foto zeigt oben nur 3 erste Preise.

Nach der Eröffnung brachte das Duo „Val`n`Tin“ Schwung in das Foyer des Rathauses. Die in Essen lebende französische Künstlerin Valerie Jammes präsentierte französische Chansons versetzt mit Jazz- und Pop-Elementen. Am Klavier begleitet wurde sie von Martin Weyer von Schoultz.

DFG-Kreativwettbewerb. Siegerehrung mit Konzert im Rathaus

50 Jahre deutsch-französische Freundschaft

Kreativwettbewerb an Münsters Schulen!

Ein so junges Publikum hat der Rathausfestsaal sicher lange nicht mehr gesehen! Am Montag, den 24. Juni 2013 ehrten wir die Sieger unseres Schüler-Kreativwettbewerbs.

Was denken die jungen Menschen heute über Frankreich und die Franzosen? Welche Bilder haben sie im Kopf, wenn sie an Frankreich denken? Sehen sie überhaupt noch einen Unterschied zwischen den Kulturen und wenn ja welchen? Was ist für sie typisch französisch? Ist ihnen noch bewusst, dass die heutige deutsch-französische Freundschaft und die vielfältigen Aktivitäten des gegenseitigen Austausches lange Zeit keine Selbstverständlichkeit waren?

Diese Fragen stellten wir uns im Zuge der Organisation unserer Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag des Elysée-Vertrages. Im Februar 2013 schrieben wir unseren Kreativwettbewerb aus und richteten unsere Fragen an die Schülerinnen und Schüler an Münsters Schulen.

In Form von Zeichnungen Collagen, Karikaturen, Gedichten, Fotos oder Comics sollten die jungen Menschen ihre Gedanken zum Ausdruck bringen. Die Konzentration auf allzu klassische Klischees sollte jedoch vermieden werden. In Anspielung auf das Spiel Tabu durften daher die typischen Symbole Frankreichs, wie „Paris“, „Akkordeon“, „Eiffelturm“, und „Baguette“, nicht verwendet werden.

Das Ergebnis war beeindruckend! Sehr beeindruckend! 81 junge Menschen beteiligten sich an dem Wettbewerb mit 31 Werken. Die Kreativität und das Hintergrundwissen zu den deutsch-französischen Beziehungen überragten alle unsere Erwartungen. Die von der DFG unabhängige Jury aus Künstlern und Kunstpädagogen war so beeindruckt von dem Engagement und der Kreativität der jungen Menschen, dass sie den Vorstand bat, die Anzahl der Preise zu erhöhen. Dem kam der Vorstand der DFG sehr gerne nach!

Der erste Preis ging an Sina Wosnig (Jahrgangsstufe 9 der Marienschule) und ihr Werk „L`amitié franco-allemande“. Ihr Werk zeigt die bekannte Umarmung von Charles de Gaulle und Konrad Adenauer, die deutsche und die franzsösische Nationalflagge sowie viele kleine Ballons in den Nationalfarben der beiden Länder. Sie steigen in die Luft und sind mit Werten wie „Frieden“, „Toleranz“ und „Brüderlichkeit“ versehen.

Den zweiten Platz belegten Nilufar Dejam und Soary Stéphan-Robert (Jahrgangsstufe 8 des Pascalgymnasiums) mit „Mon tour de France“ – eine 3 D-Collage mit vielen Bildern rund um Frankreich.

Den dritten Platz erhielt eine Schülergruppe der Jahrgangsstufe 8 vom Gymnasium Wolbeck (Luca Stoever, Leo Weigert, Maren Sasse, Alina Henkelmann, Maren Klass, Marlene Möllers, Daniela Bölling, Nele Steiling, Isabell Gövert, Luisa Wiesick) für ihr Werk „Le triomphe de l`amitié“.

Der vierte Platz wurde zweimal vergeben. Gewinner waren: Valentina Homann (Jahrgangsstufe 7 der Realschule im Kreuzviertel) mit dem Werk „Bisou, bisou ma copine“

und Madeleine Dawad, Julia Steinhard, Karolina Spurgjas, und Antonia Hagedorn der Erich-Klausener-Realschule (Jahrgangsstufe 7) mit dem Werk „Der Friedensgang“.

Für die Kreation eines französischen Raps schuf die Jury einen Kreativ-Sonderpreis. Er ging an Anna Brüning, Tessa Elferting, Johanna Müller, Femke Ritter der Jahrgangsstufe 6 des Gymnasiums Wolbeck.

W I R G R A T U L I E R E N !!!

… nicht nur den Gewinnern, sondern allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs! Eure tollen Arbeiten werden bis zum 18. Juli 2013 im Foyer des Stadthauses I ausgestellt sein.

Nach der Preisverleihung blieb kein Fuß mehr ruhig auf dem Boden stehen, denn die Chansons-AG des Pascal-Gymnasiums unter der Leitung des französischen Künstlers Jean-Claude Séférian zog in den Rathausfestsaal ein. Sie präsentierte ihr aktuelles Programm „Amour“ , was damit endete, dass auch der größte Gesangsmuffel am Ende lauthals mitsang.

In den Westfälischen Nachrichten gab es auch ein schönes Echo zu diesem Wettbewerb:

9. Vorlesenbewerk im Pascal-Gymnasium

Nouvel an – nouvelle chance!

Zum 9. Mal lud die DFG zum Vorlesewettbewerb „Concours franco-allemand de lecture“. Franck Sénégas und Inge Schuth forderten im Dezember die weiterführenden Schulen Münsters mit französischem Lernangebot zur Teilnahme am Wettbewerb auf und viele folgten.

Mit 11 Gymnasien und 6 Real- und Gesamtschulen nahmen fast alle teil und stellten zwei ihrer SchülerInnen dem Urteil der Jury aus MuttersprachlerInnen und Fremdsprachen-PädagogInnen. Diese waren von Andreas Tepe angesprochen worden und gemeinsam wurde ein Wettbewerb organisiert, der den SchülerInnen Spass und hoffentlich Lust auf mehr Literarisches aus Frankreich machen sollte.

Austragungsort war nach dem 1. Concours vor Jahren wieder einmal das Pascal-Gymnasium, das sich selbst ins Spiel gebracht hatte, da es mit 40 Jahren billingual französisch ein passendes Jubiläum anzubieten hatte. Nach der Begrüßung durch Herrn Schade, Schulleiter des Pascal, und Inge Schuth Vorsitzende der DFG, wurde vor versammeltem Wettbewerbspublikum in der sehr gut besuchten Aula des Pascal-Gymnasiums mit der Lesung von deutschen Texten durch die französischen Gäste aus dem Austausch der Städtepartnerschaft mit Orléans begonnen. Diese gaben mit den unterschiedlichsten Texten von Dichtung über politische Rede bis aktuellem Journalismus ihr Bestes und wurden mit großem Applaus gelobt.

Anschließend fanden sich alle Gruppen in ihren im gesamten Gebäudekomplex verteilten Vorlese-Sälen ein um in unterschiedlichen Gruppen, Gymnasiasten im 2. Lernjahr, Gesamt- und Realschüler im 3. Lernjahr, zunächst ihren bereits einstudierten Text vorzutragen. Traditionell gibt es hier eine überaus vielfältige und hochklassige Lesevorführung zu belauschen.

Nach einer Pause folgten dann die von der DFG ausgewählten und daher für die TeilnehmerInnen unbekannten Texte. Hier war es schon schwieriger, ob des hohen Niveaus der ausgewählten Texte, sein Können unter Beweis zu stellen. Geholfen wurde den SchülerInnen durch Erläuterung der Vokabeln und Vorsprechen der Wortlaute in einer kurzen Übungszeit mit einer Muttersprachlerin oder Fachpädagogin (Frau Kischkat-Sonius, Madame Droux, Frau Blümer und Madame Karzev). Und so konnten auch hier die Besten überzeugen.

Am Ende waren es dann die Beteilgten der Jurien (Frau Busse, Frau Voss, Frau Dirks_Feistmann, Madame Changeat, Madame Knaup, Madame Kampmann, Madame Michel-Warda, Madame Piquemal, Frau Brox, Madame Jacquot, Madame Semjonow, Madame Conrads), die noch viel über die zu vergebenden Noten und Plätze beratschlagen mussten. Während die Urkunden ausgefüllt wurden, überzeugte das u.a. von Herrn Plettendorf organisierte Kulturprogramm von SchülerInnen des Gymnasiums mit französischer Live-Musik, Theater und Wissens-Quiz.

Die Moderation übernahm in diesem Jahr Andreas Tepe und Olga Robert, die den erkrankten Franck Sénégas, der so viel für die Vorbereitung getan hatte, mit viel Witz und Charme vertrat. Mit dabei waren noch viele andere von der DFG, wie Helga Reuter am Stand, Katrin Jakob, die die Presse betreute und Friedhelm Birkhahn, der die Fotos machte. Von Seiten des Pascal-Gymnasiums wurde der Wettbewerb von Frau Warnke und vielen anderen tatkräftig unterstützt.

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Dégustation de vin

Weinprobe in der Weinhandlung Reblaus – 25.01.2013

Dietmar Wiesner, Inhaber der Weinhandlung Reblaus an der Warendorfer Straße, entführte uns abermals in die Welt der französischen Weiß- und Rotweine. Nach dem schon bekannten Prinzip Couleur, Odeur, Saveur. Zuerst wurden wir auf die Couleur, die Farbe des Weines, aufmerksam gemacht. Je dunkler/bläulicher die Farbe desto älter und reifer der Wein. Der nächste Schritt ist der Duft des Weines. Konzentriert man sich genau darauf, nimmt man die unterschiedlichsten Gerüche, wie Johannisbeeren, Pinien, Pampelmusen usw., wahr. Das Wichtigste ist natürlich der Geschmack. Dabei ist erstaunlich, wie unterschiedlich Geruch und Geschmack eines Weines, egal ob bei Weiß- oder Rotwein, sein können. Der Geschmack kann von der durch den Geruch entstandenen Erwartung völlig abweichen.  

Das alles und noch viel mehr wusste uns der Gastgeber zu erzählen.Eine interessante Reise durch Frankreichs Weinanbaugebiete dem Rhônetal, dem Beaujolais bis ins Languedoc-Roussillon.

Hier die Liste der Weine aus einer sowie aus mehreren Trauben (dem Cuvé)  für Weinkenner und -liebhaber:

1. Orphéa blanc – Jg. 2010, Cave de Bonnieux, AOP Ventoux – Clairette, Grenache blanc

2. PURE Viognier – Jg. 2011, Domaine de Brau, IGP Pays d’Oc – Viognier

3. Sauvignon – Jg. 2011, Cave Henri de Richemer, IGP Côtes de Thau – Sauvignon blanc

4. Cru du Paradis – Jg. 2010, J. Maumus, AC Pacherenc du Vic Bilh Moelleux – Petit Manseng, Gros Manseng

5. Malbac „Original“ – Jg. 2011, Rigal, IGP, Côtes du Lot – Malbec (Cot, Auxerrois)

6. Fleurie – Jg. 2011, Lucien Lardy, AC Fleurie – Gamay

7. PURE Petit Verdot – Jg. 2011, Domaine de Brau, IGP Pays d’Oc – Petit Verdot

8. Plaisirs – Jg. 2009, Domaine Monplezy, AOP Languedoc – Carignan, Grenache, Syrah, Cinsault

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